Das Zielnetz für den Alltagsradverkehr verknüpft zentrale Quellen und Ziele des Radverkehrs und definiert die wichtigsten Verbindungen im Eifelkreis, die sicher und komfortabel nutzbar sein sollen. Diverse Akteure wurden beteiligt, um die jeweils am besten geeigneten Verbindungen zu identifizieren.
Im Frühjahr 2025 wurde das gesamte Zielnetz vollständig befahren. Dabei wurde der Zustand der Wege digital erfasst und umfassendes Bildmaterial aufgenommen. Anschließend wurde geprüft, wie gut die Infrastruktur den technischen Vorgaben entspricht, um daraus gezielt Maßnahmen abzuleiten.
Zusätzlich zu den Bestandsdaten und Maßnahmen aus dem kreisweiten Radverkehrskonzept finden Sie unten auch die Ergebnisse aus dem Radverkehrskonzept der Stadt Bitburg von 2019, das vom Planungsbüro VIA erarbeitet wurde. Für die Maßnahmen im Stadtgebiet Bitburg ist jeweils auch der Umsetzungsstand vermerkt.
In dieser interaktiven Karte finden Sie alle wichtigen Ergebnisse zum Radverkehrskonzept für den Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dieses wurde von Mai 2024 bis November 2025 im Auftrag des Eifelkreis Bitburg-Prüm vom Planungsbüro Mobilitätswerk GmbH erarbeitet. Beteiligt wurden die Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden, die relevanten Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit.
Den ausführlichen Abschlussbericht mit weiteren Erläuterungen finden Sie unter folgendem Link: Bericht
Bei Fragen steht Ihnen Herr Stefan Borens vom Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung gern unter kreisrad@bitburg-pruem.de oder 06561 15-5166 zur Verfügung.
Verantwortliche Bearbeiterinnen beim Planungsbüro Mobilitätswerk GmbH sind Julia Höhnel und Mirjam Jenkner.
Um den Datenstand aktuell zu halten, sind die Verbandsgemeinden sowie die Träger öffentlicher Belange gebeten, umgesetzte Maßnahmen oder andere Änderungen an den Datensätzen dieser interaktiven Karte zu melden. Mit Ihren persönlichen Zugangsdaten gelangen Sie in den geschützten Bereich.
Nutzungshinweise: Über den Menüpunkt „Konzept erkunden“ auf der linken Seite können Sie gezielt die für Sie interessanten Informationen auswählen – darunter:
Relevante Grundlagendaten inkl. der Ergebnisse der Online-Beteiligung der Öffentlichkeit,
das entwickelte Zielnetz für den Alltagsradverkehr,
Daten zur bestehenden Infrastruktur (erfasst durch Streckenbefahrung im Frühjahr 2025) sowie,
die Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung des Radverkehrs im Eifelkreis.
Um Ihnen die Nutzung der Karte zu erleichtern, sehen Sie sich gern hier vorab unser kurzes Erklärvideo an. Den ausführlichen Abschlussbericht mit weiteren Erläuterungen finden Sie unter folgendem Link: Bericht
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erkunden der Karte und beim Mitgestalten einer fahrradfreundlichen Zukunft im Eifelkreis Bitburg-Prüm!
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung zur Verfügung. Hier geht es zur Plattform: http://ec.europa.eu/consumers/odr
Datenschutzhinweise
Diese WebGIS-Anwendung dient der Darstellung des Radverkehrskonzepts für den Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die öffentliche Kartenansicht erhebt keine personenbezogenen Daten über das technisch notwendige Maß (z.B. Server-Logfiles) hinaus.
Für angemeldete Bearbeitende werden zu abgegebenen Kommentaren der gewählte Benutzername, Zeitpunkt, Bewertung und Anmerkung gespeichert, um die Datenpflege sowie das Monitoring zu ermöglichen.
Zusammensetzung der fachlichen Priorisierung und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses
Erklärung zum Kosten-Nutzen-Verhältnis
Was bedeutet Kosten-Nutzen-Verhältnis?
Im zweiten Schritt wird geschaut, ob sich die Investition lohnt. Dafür werden die Kosten einer Maßnahme mit ihrem Nutzen für den Radverkehr verglichen.
Das Ergebnis wird in fünf Klassen eingeteilt:
Klasse A: Sehr gutes Verhältnis (viel Nutzen für wenig Geld)
Klasse B-D: Mittelmäßig
Klasse E: Schlechtes Verhältnis (wenig Nutzen für viel Geld)
Erklärung zur fachlichen Priorisierung
Was bedeutet fachliche Priorisierung?
Die fachliche Priorisierung hilft dabei, Radverkehrsmaßnahmen nach ihrer Wirkung und Bedeutung zu ordnen. Ziel ist es, zuerst die Maßnahmen umzusetzen, die den größten Nutzen für den Radverkehr bringen.
Dabei werden zwei Dinge bewertet:
Wie stark verbessert die Maßnahme die Sicherheit und Nutzbarkeit für Radfahrende?
Wie wichtig ist die Strecke für das gesamte Radnetz?
Konkret fließen folgende Kriterien ein:
Gefährdungspotenzial: Wie gefährlich ist die aktuelle Situation für Radfahrende?
Wirkung der Maßnahme: Wie stark verbessert sich die Situation durch die Maßnahme?
Erwartete Nutzung: Wie viele Menschen werden die Strecke voraussichtlich nutzen?
Bedeutung als Schulweg: Ist die Strecke wichtig für den Schulweg?
Bedeutung für den Tourismus: Hat die Strecke touristische Relevanz?
Jede Maßnahme bekommt Punkte (0 bis 1) für jedes Kriterium. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung, die in drei Klassen eingeteilt wird:
Priorität 1: Sehr wichtig
Priorität 2: Mittelwichtig
Priorität 3: Weniger wichtig
Warum werden Maßnahmen gebündelt?
Statt jede Maßnahme einzeln zu bewerten, werden zusammenhängende Streckenabschnitte als Gruppe betrachtet. So entsteht ein durchgehendes Netz, das Radfahrenden eine bessere Verbindung bietet.