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Radverkehrskonzept Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Zusammensetzung der fachlichen Priorisierung und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses


Erklärung zum Kosten-Nutzen-Verhältnis

Was bedeutet Kosten-Nutzen-Verhältnis?

Im zweiten Schritt wird geschaut, ob sich die Investition lohnt. Dafür werden die Kosten einer Maßnahme mit ihrem Nutzen für den Radverkehr verglichen.

Das Ergebnis wird in fünf Klassen eingeteilt:

  • Klasse A: Sehr gutes Verhältnis (viel Nutzen für wenig Geld)
  • Klasse B-D: Mittelmäßig
  • Klasse E: Schlechtes Verhältnis (wenig Nutzen für viel Geld)

Erklärung zur fachlichen Priorisierung

Was bedeutet fachliche Priorisierung?

Die fachliche Priorisierung hilft dabei, Radverkehrsmaßnahmen nach ihrer Wirkung und Bedeutung zu ordnen. Ziel ist es, zuerst die Maßnahmen umzusetzen, die den größten Nutzen für den Radverkehr bringen.

Dabei werden zwei Dinge bewertet:

  1. Wie stark verbessert die Maßnahme die Sicherheit und Nutzbarkeit für Radfahrende?
  2. Wie wichtig ist die Strecke für das gesamte Radnetz?

Konkret fließen folgende Kriterien ein:

  • Gefährdungspotenzial: Wie gefährlich ist die aktuelle Situation für Radfahrende?
  • Wirkung der Maßnahme: Wie stark verbessert sich die Situation durch die Maßnahme?
  • Erwartete Nutzung: Wie viele Menschen werden die Strecke voraussichtlich nutzen?
  • Bedeutung als Schulweg: Ist die Strecke wichtig für den Schulweg?
  • Bedeutung für den Tourismus: Hat die Strecke touristische Relevanz?

Jede Maßnahme bekommt Punkte (0 bis 1) für jedes Kriterium. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung, die in drei Klassen eingeteilt wird:

  • Priorität 1: Sehr wichtig
  • Priorität 2: Mittelwichtig
  • Priorität 3: Weniger wichtig

Warum werden Maßnahmen gebündelt?

Statt jede Maßnahme einzeln zu bewerten, werden zusammenhängende Streckenabschnitte als Gruppe betrachtet. So entsteht ein durchgehendes Netz, das Radfahrenden eine bessere Verbindung bietet.


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